Die Wanzen

Bettwanzen (cimex lectularius) sind je nach Entwicklungsstufe und Ernährungszustand unterschiedlich grosse beige/ rötliche Insekten.

​Eine adulte Wanze misst ca 4 – 6 mm, vollgesogen kann sie eine Länge bis 9 mm erreichen. Bettwanzen ernähren sich ausschliesslich von Blut von Wirbeltieren. Im Verlauf ihres Lebens kann ein weibliches Tier nahezu 500 Eier legen.

Dies bedeutet 15 – 25 Eier pro Woche je nach Paarungs – sowie Nahrungsmöglichkeiten. Der Entwicklungszyklus vom Schlupf bis zum adulten Tier verläuft über 5 Nymphenstadien wobei jedes Stadium sicher eine Blutmahlzeit zur Weiterentwicklung braucht.

Bettwanzen saugen bevorzugt nachts Blut von Menschen oder Haustieren. Sie können sich aber auch anderen Tagesabläufen rsp Gepflogenheiten ihrer Wirte anpassen. Ihr Leben findet vorwiegend in dunklen, trockenen Ritzen und Spalten in der Nähe des Wirtes statt wie z. Bps. Bettgestell, Matratzen, Bettzeug, Nachttische, Schränke, Kleider, Sockelleisten aber auch in Steckdosen, sowie Kabelleitungen um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Somit sind die Tiere gut getarnt und kaum sichtbar. Eher noch sind Kotspuren als kleine schwarze Punkte (in ihren Verstecken) oder feine Blutspuren (z. Bsp. auf dem Bettzeug) erkennbar.

Betroffene reagieren unterschiedlich auf die Bisse der Bettwanzen. Einige zeigen gar keine Reaktionen, andere hingegen klagen über Schwellungen, starke Rötungen und Pustelbildungen einhergehend mit extremem Juckreiz. Hautreaktionen auf Wanzenbisse können bis zu 2 Wochen verzögert auftreten, oft dann, wenn der Betroffene das erste Mal gebissen wurde. Ähnliche Reaktionen können jedoch auch durch andere blutsaugende Insekten hervorgerufen werden (z. Bsp. Mücken, Flöhe, Läuse). Deshalb ist es nicht möglich nur auf Grund von Hautreaktionen einen Rückschluss auf einen definitiven Wanzenbefall zu ziehen.

Wie entsteht ein Bettwanzenbefall?

Ein Wanzenbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Bettwanzen werden durch Reisen als ‚blinde Passagiere‘ im Gepäck verbreitet und somit schlussendlich eingeschleppt. Wird ein Befall vom blossen Auge festgestellt ist er meist schon sehr weit fortgeschritten. An Orten, wo viele Menschen zusammenkommen oder wechseln steigt die Gefahr für eine Ausbreitung wie z. Bsp. Hotels, Herbergen, Ferienwohnungen, Camper aber auch öffentliche Verkehrsmittel (Flugzeuge, Züge, Busse) usw.

 

Bei Verdacht auf einen Befall kommen die Bettwanzensuchhunde zum Einsatz. Sie sind selbst in der Lage einzelne Tiere dank ihres ausgezeichneten Geruchsinnes aufzuspüren. Die Bekämpfung von Bettwanzen sollte durch fachkundige Personen wie ausgebildete Schädlingsbekämpfer durchgeführt werden.

 

Oft ist eine Vernichtung von Bettwanzen mit grossem Aufwand verbunden. Es ist dringend abzuraten selbst eine Bekämpfung mit Insektenmitteln durchzuführen um eine weitere Ausbreitung durch misslungenes Abtöten und somit stressen der Tiere zu verhindern.

DIE BETTWANZEN

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